Der Energiemarkt hat sich gewandelt - erhöhte Gas- und Strompreise bringen viele zum Umdenken. Doch überall im Haushalt gibt es Möglichkeiten, Energie zu sparen und die Summen auf Ihren Energierechnungen zu verringern. Denn auch wenn Sie Ökostrom und Ökogas von Green Planet Energy nutzen, können wir die Energiewende gemeinsam nur dann vorantreiben, wenn wir möglichst wenig Energie verbrauchen.

Auf einen Blick
5 Ideen zum Stromsparen

1.    Stromfresser finden
Machen Sie sich bewusst, wo in der Wohnung oder im Haus Sie besonders viel Strom verbrauchen. Hilfreich sind hier Strommessgeräte, die Sie schon für unter 10 Euro bekommen. Wichtig: Verlässliche Werte liefern die Messgeräte in der Regel erst nach etwa ein bis zwei Wochen. Denn Fernseher und Co. werden nicht jeden Tag in gleichem Umfang genutzt und verbrauchen entsprechend mal mehr und mal weniger Strom. 

2.    Steckerleisten statt Stand-by
Handy- und Akku-Ladegeräte, Radionetzteile und Halogenlampen verbrauchen auch dann Strom, wenn sie nicht benutzt werden. Zwei simple Griffe machen damit Schluss: einfach nach Gebrauch Stecker ziehen oder eine abschaltbare Steckerleiste zwischenschalten. Geräte im Stand-by-Modus erkennen Sie an Kontrolllämpchen, Zeitanzeigen oder Trafos, die bei Nichtgebrauch warm bleiben oder brummen. 

3.    Licht aus, LEDs rein
So banal es klingt: Schalten Sie die Beleuchtung aus, wenn sich niemand im Raum befindet, und tauschen Sie herkömmliche Glühbirnen gegen LED-Lampen aus. Diese verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie. 

4.    Nicht da? Alles aus!
Wenn Sie für längere Zeit nicht zu Hause sind, lohnt es sich, Elektrogeräte wie Kühlschrank, Fernseher und Radiowecker auszuschalten. Kleinere Geräte können dabei schon ab ein paar Tagen Abwesenheit Pause machen, größere sollten erst ab ca. einer Woche in den Urlaub geschickt werden.

5.    Geräte klug auswählen
Natürlich bringt es nichts, funktionierende Haushaltsgeräte pauschal gegen neue mit besserer Energieeffizienzklasse auszutauschen. Wenn aber mal etwas kaputtgeht, sollten Sie besonders auf den Verbrauch neuer Kühlschränke, Waschmaschinen und Co. achten. Als Faustregel gilt: Wenn ein Gerät älter als zehn Jahre ist, lohnt sich die Neuanschaffung. Auf label2020.eu finden Sie Informationen zu Ihren alten Geräten und können auch neue Modelle miteinander vergleichen.

Strom

Darf's noch mehr weniger sein?
Stromspar-Tipps für jeden Raum

Energie sparen im (Home-)Office

Am Rechner

Im Vergleich zu einem PC mit Flachbildschirm spart ein Notebook bis zu 70 Prozent Strom ein. Auch der Energiesparmodus und das Deinstallieren nicht genutzter Anwendungen helfen dabei, weniger Energie zu verbrauchen.
Überprüfen Sie zudem die Bildschirmhelligkeit. Oft können Sie diese deutlich reduzieren und dennoch konzentriert und ohne starke Anstrengung der Augen arbeiten.  Auch der Dark-Mode des Smartphones spart Strom, weil so weniger helle oder stark leuchtende Flächen angezeigt werden müssen.

In den Pausen

Gönnen Sie während längerer Arbeitspausen auch Ihrem Rechner eine kleine Auszeit und fahren Sie ihn am Ende des Tages ganz herunter, statt ihn nur in den Energiesparmodus zu versetzen.

Kaffee und Tee

Wenn Sie über den Tag verteilt viel Kaffee oder Tee trinken, kochen Sie doch morgens gleich eine ganze Thermoskanne. So müssen Sie nicht für jede Tasse die Kaffeemaschine oder den Wasserkochen starten.

Energie sparen im Wohnzimmer

Fernseher

Je größer Bildschirmdiagonale und Auflösung, desto höher meist auch der Stromverbrauch. Beim Neukauf eines Fernsehers kann es sich also lohnen, sich vielleicht für eine Nummer kleiner zu entscheiden. Zudem empfiehlt sich ein LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Der verbraucht bis zu einem Drittel weniger Strom als klassische LCD-Geräte. Zusatztipp für alle, die gerne mal vor dem Fernseher einschlafen: Viele Geräte haben eine automatische Abschaltfunktion. 

Stand-by-Modus

Egal, ob Fernseher oder Musikanlage: Schalten Sie elektrische Geräte immer ganz aus, wenn Sie sie nicht benutzen. Klingt kleinlich? Keineswegs! Denn der Standby-Modus macht bis zu acht Prozent der jährlichen Stromrechnung aus!

Ich habe mir vorgenommen, jede Woche mindestens ein Buch zu lesen. So gucke ich automatisch weniger Netflix und Co. Streaming verbraucht schließlich auch Strom.

Max
Vertrieb

Energiesparen in der Küche

Kochen

Verwenden Sie Töpfe und Pfannen, die Wärme gut speichern (also zum Beispiel gusseiserne) und passen Sie die Größe auf die jeweilige Herdplatte an, damit keine Energie verlorengeht. Das Kochen mit Deckel auf dem Topf spart ebenfalls Strom.
Übrigens: Wer eine Mikrowelle hat, sollte kleinere Portionen darin erwärmen.

Backen

Backen ohne Vorheizen spart bis zu 20 Prozent Energie. Wenn Sie zudem Umluft statt Ober- und Unterhitze nutzen, können Sie die Temperatur um bis zu 30 Grad drosseln und so zusätzlich sparen.
Die Scheibe der Ofentür sollte sauber sein, damit alle Ungeduldigen sie nicht öffnen müssen, um zu sehen, ob Auflauf und Co. schon fertig sind.
Apropos fertig: Für die letzten fünf Minuten im Backofen reicht die Restwärme meistens völlig aus.

Kühlgeräte

Kühl- und Gefriergeräte mögen kühle und gut belüftete Orte und stehen ungern neben Hitzequellen wie dem Herd oder der Spülmaschine. Je kühler der Standort, desto weniger müssen die Geräte leisten.
Im Kühlschrank darf es (zumindest im kühlen Deutschland) mit etwa 7 Grad ruhig etwas wärmer sein als die EU-Empfehlung, die bei nur 5 Grad liegt. Für das Gefrierfach sind minus 18 Grad ein guter Wert.
Gefrorene Lebensmittel dürfen im Kühlschrank auftauen, erhitzte Speisen haben erst abgekühlt Zutritt. Regelmäßiges Abtauen (spätestens, wenn die Eisschicht etwa einen Zentimeter dick ist) ist ebenso wichtig wie ein freies und sauberes Lüftungsgitter.

Energie sparen im Badezimmer

Duschen

Wenn das Wasser bei Ihnen per Durchlauferhitzer erwärmt wird, heißt das: Jede Dusche verbraucht ordentlich Strom. Ein wassersparender Duschkopf verringert den Wasserdurchfluss (also auch die zu erhitzende Wassermenge) um bis zu 50 % und ist schon für etwa 20 Euro zu haben.  
Werbewirksame Begriffe wie „eco” sind übrigens nicht geschützt. Verlassen Vergleichen Sie beim Kauf also am besten die angegebenen Durchflussmengen. Ein guter Wert liegt bei unter neun Litern pro Stunde.  
Einige Duschköpfe eignen sich nicht für hydraulische Durchlauferhitzer, weil diese oft einen bestimmten Mindestdurchfluss brauchen. Fragen Sie im Zweifel am besten im Fachhandel oder Baumarkt nach, welches Modell für Sie passt.  
Neben der Wassermenge spielt auch die Temperatur eine Rolle. Diese sollte am besten direkt am Erhitzer runtergeregelt werden. Denn wenn Sie unter der Dusche regulieren, mischen Sie dem eben erhitzen Wasser einfach nur kaltes bei. Das verschwendet unnötig Energie.

Föhnen

Luftgetrocknet fällt das Haar doch immer noch am besten – und die Frisur kostet außerdem weniger Geld. Denn beim Föhnen wird jede Menge Strom verbraucht. Es lohnt sich also, ihn auszulassen. Besonders im Sommer, wenn die Erkältungsgefahr nicht so hoch ist. 

Händewaschen

Zum gründlichen Händewaschen braucht es kein warmes Wasser. Um Viren und Bakterien loszuwerden, ist vielmehr entscheidend, die Hände gründlich einzuseifen und lange genug zu waschen: mindestens 20 bis 30 Sekunden.  
Extra-Tipp: Falls Sie einen Durchlauferhitzer haben, sollten Sie den Wasserhahn am besten nach jedem Benutzen komplett in Kaltwasserrichtung drehen. So springt der Erhitzer nicht unnötig an, wenn Sie eigentlich gar kein warmes Wasser brauchen.

Elektrische Zahnbürsten, Rasierer und Co.

Auch, wenn es ein wenig umständlicher ist: Laden Sie kleine Elektrogeräte im Badezimmer nur, wenn sie wirklich geladen werden müssen. Ladegeräte, die dauerhaft im Einsatz sind, verbrauchen immer Strom – sogar dann, wenn sie einfach nur an der Steckdose hängen. 

In meinem Bad stehen mehrere Duftkerzen – die verbreiten einen wunderbaren Duft und stimmungsvolles Licht. Das reicht vollkommen, um sich abends fertigzumachen.

Petra
Marketing

Energie sparen im Schlafzimmer

Im Schlafzimmer lauern vor allem kleine, versteckte Stromfresser wie Smartphone-Ladegeräte. Viele von uns nutzen die Nacht, um ihr Telefon zu laden. Das jedoch dauert selten so lange, wie wir brauchen, um uns zu erholen. Ist das Smartphone voll, verbraucht das Ladegerät also weiter Strom, während wir noch schlummern.
Einfacher Tipp: Laden Sie Ihr Smartphone schon vorm Schlafengehen. Gar keinen Strom zieht das Ladegerät übrigens nur dann, wenn es nicht in der Steckdose steckt.
Sie hören zum Einschlafen gerne Podcasts oder Hörbücher? Ein Timer sorgt dafür, dass das Handy nicht die ganze Nacht weiterläuft.

Energie sparen beim Waschen und Putzen

Wäsche trocknen

Der günstigste Wäschetrockner ist die Sonne. Wenn Sie keinen Garten oder Balkon haben, tut’s aber auch ein Wäschekeller oder Dachboden. Sie müssen Ihre Wäschen der Wohnung trocknen? Wichtig sind dabei regelmäßiges Lüften und das richtige Heizen, damit sich kein Schimmel bildet. Mehr Infos finden Sie im Bereich "Heizen", etwas tiefer auf dieser Seite.

Übrigens: Das Trocknen im Freien funktioniert dank des sogenannten Sublimationseffekts selbst bei frostigen Temperaturen. Dabei gefriert das Wasser in der Wäsche und verdampft anschließend direkt, ohne sich zuerst in Wasser zu verwandeln.

Waschmaschine richtig nutzen

Egal ob Ihre Waschmaschine voll oder halb leer läuft: Der Strom- und Wasserverbrauch ändert sich kaum. Unterm Strich sparen Sie darum richtig viel Energie, wenn Sie die Maschine immer maximal beladen. 
Auf Vorwäsche und Waschtemperaturen von mehr als 30 Grad können Sie übrigens in aller Regel verzichten – und so zusätzliche Energie sparen. 

Staubsaugen

Saugroboter sind praktisch und bequem – und können ihren Job sogar dann machen, wenn niemand zu Hause ist. Genau das sollten Sie ihnen aber nicht erlauben. Denn so saugt der Roboter auch dann noch weiter und verbraucht Strom, wenn längst alle Krümel verschwunden sind. 

Heizen

Auf einen Blick
Heizkosten sparen mit 5 Tipps

1. Regler runter
Schon ein Grad weniger spart etwa sechs Prozent Energie – und Sie werden den Unterschied kaum merken.

2. Heizkörper frei
Verstecken Sie Ihre Heizung nicht hinter Sofas und Co. und geben Sie ihr genug Platz, um die Wärme im Raum zu verteilen.

3. Schotten dicht
Schließen Sie die Türen zwischen den Räumen und dichten Sie Fenster bestmöglich ab – zum Beispiel mit speziellen Schaumstoffen oder Dichtungsbändern.

4. Richtig lüften
Öfter, kürzer, weit auf: Beim Stoßlüften geht weniger Energie verloren, als wenn die Fenster längere Zeit auf Kipp bleiben.

5. Dick anziehen
Wenn der Raum ein bisschen frischer ist, helfen warme Pullis, Socken und Co. – und natürlich Kuscheln!

Heizen

Tiefer einsteigen?
Umfassendes Heizwissen

Die richtige Temperatur

Wenn wir von der richtigen Temperatur sprechen, meinen wir eigentlich dierichtigen Temperaturen. Denn nicht jeder Raum muss gleich beheizt werden. Hier finden Sie eine Übersicht mit Heizempfehlungen für jedes Zimmer. Dabei spielt natürlich auch Ihr persönliches Temperaturempfinden eine Rolle. 

Heizung einstellen

Auf den meisten älteren Heizungsthermostaten stehen statt präziser Temperaturangaben nur ungefähre Wärmestufen. Stufe 3 steht dabei in der Regel für 20 Grad. Jede Stufe höher oder niedriger erzeugt einen Temperaturunterschied von 4 Grad. Um einen Raum auf 19 Grad zu heizen, müssten Sie das Thermostat also auf 2 ¾ stellen.
Tipp: Präziser lässt sich die Temperatur über digitale Thermostate regeln. Diese zeigen nicht nur auf eine Nachkommastelle genau an, wie warm es ist, sondern können die Heizung oft auch smart regulieren.

Urlaub und Co.

Wenn Sie tagsüber zum Beispiel im Büro sind, können Sie die Heizung für diese Zeit getrost um zwei Grad drosseln. Ganz ausschalten ist hingegen keine gute Idee, weil es oft mehr Energie kostet, wenn die Heizung abends im wahrsten Sinne des Wortes einen Kaltstart hinlegen muss. Auch während des Urlaubs sollten Sie die Heizung im Winter nicht ganz ausstellen. Denn so kann sich schnell Schimmel bilden oder Leitungen frieren ein und platzen. Unsere Empfehlung für längere Abwesenheit: Heizen Sie Ihr Zuhause je nach Außentemperatur auf etwa 15 bis 18 Grad.

Heizen für Haustiere

Keine Sorge: Die meisten Tiere wie Hunde, Katzen oder auch Nager fühlen sich zwar bei Wärme wohler, sind aber viel anpassungsfähiger und weniger kälteempfindlich als wir Menschen. Solange Sie sich wohlfühlen, geht es in der Regel also auch ihren tierischen Freunden gut. Über eine warme Kuscheldecke freuen sich die Fellnasen aber sicher.
Wichtig: Vögel brauchen bei kälteren Temperaturen oft zusätzliches Futter.

Sich selbst wärmen, statt den Raum zu heizen

„Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung!“ Ein klassischer Großmutterspruch, in dem jede Menge Wahrheit steckt. Wenn Sie im Winter die Heizung runterdrehen und die Raumtemperatur sinkt, müssen Sie mit den passenden Pullis und Co. dennoch nicht frieren. Unser Material-Tipp: Fleece isoliert nicht nur besonders gut, sondern ist zudem auch besonders langlebig und pflegeleicht.

Heizkörper fit machen

Auch der Heizkörper selbst bietet ein gewisses Sparpotential. Eine einfache (und gleichzeitig besonders wichtige) Maßnahme: Geben Sie der Heizung Platz. Hinter Vorhängen versteckt oder direkt zum Beispiel am Sofa kann die Wärme sich nicht gut im Raum verteilen.
Weniger bekannt sind spezielle Reflexionsfolien. Diese verfügen über eine Aluminiumbeschichtung, die verhindert, dass zu viel Heizwärme durch schlecht gedämmte Außenwände entweicht. Stattdessen wird die Wärme reflektiert und bleibt so im Raum.
Auch das Entlüften der Heizkörper kann beim effizienten Heizen helfen. Hierbei gilt es allerdings, ein paar Dinge zu beachten. Das Info-Portal co2online bietet eine gute Übersicht hierzu.

Türen und Fenster abdichten

Einigen Fenstern merkt man nicht sofort an, dass sie undicht sind und kalte Luft ins Haus oder in die Wohnung lassen. Sie können dennoch erheblich dazu beitragen, dass die Heizkosten in die Höhe klettern. Um herauszufinden, ob Ihre Fenster dichthalten, gibt es einen einfachen Trick: Öffnen Sie das Fenster, klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Rahmen und Scheibe ein und schließen Sie das Fenster anschließend wieder. Ziehen Sie jetzt kräftig an dem Blatt. Lässt es sich an mehreren Stellen herausziehen, ist das Fenster nicht zu 100 % dicht. Der Test funktioniert auch mit Türen. 
Fallen Fenster und Türen durch, können Sie sie schnell und günstig zum Beispiel mit speziellen Bändern abdichten, ohne größere Umbaumaßnahmen vorzunehmen.

Ich heize fast alle Räume nur noch minimal. Nur das Wohnzimmer heize ich ein klein wenig mehr, aber auf dem Sofa liegt eine Decke. Die Tür zum Wohnzimmer halte ich immer geschlossen, damit die Raumwärme nicht entweicht. So spare ich viel Heizenergie.

Erich
Energiesysteme & Technologische Entwicklung

Richtig lüften

Auch das Lüften spielt eine wichtige Rolle beim energiesparenden Heizen. Ein Tipp, den man nicht oft genug wiederholen kann: Stoßlüften sorgt für einen möglichst schnelle Luftaustausch und ist darum immer besser, als Fenster über längere Zeit auf Kipp zu lassen. Denn wenn den ganzen Tag kalte Luft ins Haus oder in die Wohnung strömt, hat die Heizung keine Chance, dagegen anzukommen. So kühlen nicht nur die Räume selbst aus, sondern auch alles, was drinsteht.
Öffnen Sie alle Innentüren und machen Sie (im Winter) für etwa fünf bis zehn Minuten die Fenster weit auf. Die Heizung sollte währenddessen ausgestellt werden. Schließen die Fenster im Anschluss komplett; lassen Sie sie also nicht auf Kipp.
Weitere Tipps wie Sie Ihren Energieverbrauch reduzieren und damit Ihre Energiekosten senken können, finden Sie in unserer Rubrik zum Thema Energieeffizienz.

Luftfeuchtigkeit im Blick behalten

Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 60 Prozent. Mit einem Hygrometer können Sie sie messen – und so schnell die Fenster zum Stoßlüften öffnen, wenn der Wert zu hoch liegt.
Im Winter kühlt sich bei zu langem Lüften nicht nur die Luft ab, sondern auch die Decken und Wände - und brauchen länger, um anschließend wieder warm zu werden. Wenn Sie die Fenster wieder schließen und die Heizung aufdrehen, steigt die Luftfeuchtigkeit und kondensiert an den kalten Flächen. Zusammen mit Haus- und Feinstaub entstehen so schwarze Flecken, die einen idealen Nährboden für Schimmel darstellen.
Wäschetrockner sind echte Stromfresser. Sie können also eine Menge Geld sparen, wenn Sie Ihre Wäsche zum Trocknen aufhängen – am besten im Garten, auf dem Balkon oder einem Trockenraum auf dem Dachboden.
Wenn all das nicht möglich ist und Sie Haus oder Wohnung nutzen müssen, sollten Sie einige Dinge beachten, um Schimmel zu vermeiden. Denn: In einem Korb gewaschener Wäsche stecken etwa zwei Liter Wasser. Wenn das beim Trocken nicht nach draußen kann, lagert die Feuchtigkeit sich in den Wänden ab. Darum sollten Sie Kleidung und Co. am besten in Räumen aufhängen, die gut durchgelüftet werden können. Auch hier gilt: Stoßlüften statt Dauerdurchzug. Denn wenn die Wände zu stark auskühlen, besteht ebenfalls Schimmelgefahr.
Besonders in eher feuchten Räumen wie dem Bad lohnt es sich, Luftfeuchtigkeit auch bei geschlossenen Fenstern zu entziehen. Perfekt hierfür sind spezielle Raumluftentfeuchter oder auch eine Schale mit Reis oder Kochsalz.
Und damit die Luft gar nicht erst zu feucht wird: einfach kürzer und weniger heiß duschen. (Das spart ganz nebenbei zusätzliche Energie.)
Beim Kochen sollten Sie immer einen Deckel benutzen. So bleibt das kondensierende Wasser im Topf und geht nicht in die Luft. 

Wenn ich lüfte, öffne ich alle Fenster in der Wohnung gleichzeitig – und stelle mir dann einen Timer auf fünf Minuten, damit ich auch ans Zumachen denke. So kommt nicht zu viel kalte Luft rein.

Michaela
Marketing

FAQ - Häufige Fragen zum Energiesparen

Stromsparen zu Hause: Wie kann ich im Haushalt Energie sparen?

Schon mit einigen einfachen Veränderungen im Alltag können Sie im Haushalt Energie sparen und Ihre Kosten senken. Achten Sie beispielsweise auf das komplette Ausschalten Ihrer Elektrogeräte, verwenden Sie energiesparende LED-Lampen im ganzen Haushalt und nutzen Sie den Eco-Modus Ihrer Waschmaschine und Ihres Geschirrspülers.

Welche Raumtemperatur ist die richtige zum Energiesparen?

Laut Umweltbundesamt gilt für den Wohnbereich eine maximale Raumtemperatur von 20 °C, für die Küche 18 °C und fürs Schlafzimmer 17 °C. Beachten Sie, dass Sie mit jedem Grad weniger deutlich an Heizenergie sparen können. Prüfen Sie also, mit welcher Temperatur Sie sich noch wohlfühlen. Achtung: Bei einer Raumtemperatur von unter 16 Grad entsteht je nach Luftfeuchtigkeit Schimmel.

Sparen Heizlüfter Energie?

Heizlüfter sollten Sie nur einsetzen, wo Sie kurzfristig viel Wärme benötigen. Als Ersatz für die Raumheizung sind Heizlüfter nicht zu empfehlen, da sie einen sehr hohen Stromverbrauch haben