Sichere Energie trotz Dunkelflaute: Welche Lösungen gibt es?
Dunkelflauten dauern laut Bundesnetzagentur bis zu 5 Tage: wie können wir sie verhindern? Fakten und Lösungen im Überblick ➤ Jetzt mehr erfahren!
Die Energiewende ist eine der größten Chancen für eine nachhaltige Zukunft, bezahlbare Energiewende und mehr Teilhabe. Doch rund um den Ausstieg aus fossilen Energien und Atomkraft kursieren zahlreiche Mythen. Wir von Green Planet Energy wollen mit Fakten zu einer sachlichen Debatte beitragen.
Viele glauben, erneuerbare Energien könnten Atomstrom nicht ersetzen. Doch unsere gemeinsame Studie mit Greenpeace zeigt eindeutig: Ein vollständig erneuerbares Energiesystem ist machbar – sicher, günstig und klimafreundlich. Seit dem Atomausstieg ist Strom in Deutschland sauberer, günstiger und sicherer als zuvor. Atomkraft ist dagegen teuer, riskant und bremst den Ausbau von Wind- und Solarenergie.
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Was passiert, wenn weder Wind weht noch Sonne scheint? Auch dafür gibt es Lösungen: intelligente Stromspeicherung, ein europaweiter Strombinnenmarkt und zukünftig mit grünem Wasserstoff oder nachhaltigem Biogas betriebene Kraftwerke. So bleibt die Versorgung auch in seltenen Dunkelflauten zuverlässig. Fossile Überkapazitäten braucht es dafür nicht.
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Das Gegenteil ist der Fall. Schon heute senken Wind- und Solarenergie die Preise an der Strombörse, weil sie ohne teure Rohstoffe auskommen. Politische Rahmenbedingungen, Steuern und Abgaben sowie fossile Energieträger treiben hingegen die Preise nach oben. Studien (etwa von Agora Energiewende) zeigen: Langfristig sind Erneuerbare Energien die günstigste Form der Energieversorgung.
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Tatsächlich wächst der Anteil erneuerbarer Energien rasant – doch die Übertragungsnetze entwickeln sich Schritt für Schritt mit. Neue Speichertechnologien, intelligente Lastverteilung, Vor-Ort-Versorgung wie Energy Sharing und Mieterstrom sorgen dafür, dass Erneuerbarer Strom effizient genutzt werden kann. Der schnelle Ausbau ist damit eine Chance: Er beschleunigt die Modernisierung unserer Energieinfrastruktur und sorgt für günstigere und grüne Energie.

Windräder und Solaranlagen greifen in die Landschaft ein, das stimmt. Doch im Vergleich zu den massiven Umweltschäden durch Kohleabbau, Gasförderung oder Atommüll sind die Auswirkungen sehr gering. Außerdem wird kontinuierlich daran gearbeitet, Technologien noch ressourcenschonender und recyclingfähiger zu machen. Studien zeigen sogar, dass Solarparks die Biodiversität erhöhen können, wenn sie naturverträglich angelegt sind. Auch für Windparks gelten strenge Umweltauflagen, die dafür sorgen, dass Planung und Betrieb so umweltschonend wie möglich erfolgen.
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