Kuckum im Rheinischen Revier: Gerettet – und jetzt?
David Dresen engagiert sich in seinem Heimatdorf Kuckum für eine bürgernahe Energiewende im Rheinischen Revier.

Hinweis: Der Tarif Solarstrom plus ist nicht mehr für Neukund:innen buchbar.
Dieser Beitrag bezieht sich auf den Tarif Solarstrom plus, der seit dem 1. April 2026 nicht mehr für Neukund:innen verfügbar ist. Neukund:innen haben seit April 2026 die Möglichkeit, ihren Tarif individuell zu gestalten und dabei eine Genossenschaftsmitgliedschaft zu ergänzen. Ein freiwilliger Förderbeitrag wird in Kürze ebenfalls als Option verfügbar sein.
Bestandskund:innen bleiben weiterhin im Tarif und fördern wie bisher Projekte im Bereich der Energiewende – ein Wechsel in die neuen Tarifoptionen ist jedoch jederzeit möglich.
Wofür steht eigentlich das „plus“ in Solarstrom plus? Kurz gesagt: für mehr saubere Solarenergie. Denn je verbrauchter Kilowattstunde zahlen Kund:innen 1 Cent extra, den wir nutzen, um Solarprojekte zu fördern – und zwar dort, wo Kohle bisher ein entscheidender Wirtschaftsfaktor war. Für eine sozialverträgliche Energiewende.
Darüber hinaus spenden wir einen Teil der Fördercent-Einnahmen an Vereine, Unternehmen und Projekte, die sich in besonderer Art und Weise für die Energiewende einsetzen. Vier davon stellen wir euch hier vor.
Zu Solarstrom plus wechselnDer Verein zur Förderung der Solaren Energiesysteme unterstützt vor allem die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet: mit Impulsen, Wissensaustausch und finanziellen Mitteln. Schwerpunkte der Arbeit sind zum Beispiel die Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftler:innen und die Unterstützung verschiedener Forschungseinrichtungen – ideell und finanziell. Gegründet wurde der Verein von ehemaligen und aktiven Mitarbeiter:innen des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE).?
Als umweltpolitischer Verein setzt sich der SFV für die Nutzung und den Ausbau der Solarenergie in Deutschland ein. Dazu gehört unter anderem ein Beratungsservice für Betreiber:innen von Photovoltaikanlagen. Außerdem entwickelt der Verein konstruktive Vorschläge zu wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, führt Veranstaltungen rund um Klima-, Natur- und Landschaftsschutz durch und unterstützt andere Initiativen, die sich für die gleichen Ziele engagieren.
Das Recht gestalten, das Recht durchsetzen, den Zugang zum Umweltrecht verbessern: Die ClientEarth GmbH setzt sich dafür ein, dass bestehendes Klima- und Umweltrecht nicht nur auf dem Papier vorhanden ist, sondern auch durchgesetzt wird. Und das mit mehr als 200 Mitarbeiter:innen in über 50 Ländern. In Deutschland arbeitet ClientEarth unter anderem für einen schnelleren Kohleausstieg.
Als gemeinnütziger Verein legt Balkon.Solar besonderen Fokus auf die Solarstromerzeugung durch Photovoltaikanlagen auf Balkonen, Dächern, Mauern oder Zäunen. Ziel ist es, Verbraucher:innen darüber zu informieren, wie sie ganz einfach ihren eigenen sauberen Strom erzeugen können: mit Stecker-Solar in all seinen Formen. Neben einer direkten Spende haben wir Balkon.Solar dieses Jahr ebenfalls als Sponsor bei einer besonderen Upcycling-Aktion unterstützt: Aus 200 gespendeten, alten Solarpanels wurden zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern „neue“ Balkonkraftwerke gebaut.
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