Wärmepumpen-Kältemittel werden auch als Gase bezeichnet, da sie schon bei sehr niedrigen Temperaturen verdampfen. Mit diesen thermodynamischen Eigenschaften schafft es die Wärmepumpe, euer Haus auch im Winter auf gemütliche Temperaturen zu heizen. Und so funktioniert’s:
- In der Außeneinheit der Wärmepumpe befindet sich ein geschlossener Kältekreis. Kostenlose Umweltenergie erwärmt das in der Wärmepumpe befindliche Kältemittel und bringt es in einen gasförmigen Zustand.
- Anschließend wird es durch einen Verdichter komprimiert, wodurch Hitze entsteht. Hier findet die Wärmeübertragung an den Heizkreislauf statt.
- Die Energie wird abgegeben, das Kältemittel kühlt ab und entspannt sich – und der Kreislauf beginnt von vorn.
Die thermodynamischen Eigenschaften von Kältemitteln sorgen dafür, dass eine Wärmepumpe effizient arbeiten kann und einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Je niedriger die Differenz zwischen der Außentemperatur und der gewünschten Heizwasser-Temperatur, umso höher fällt die Effizienz der Wärmepumpe aus.