Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus
Warum Wärmepumpen auch in Mehrfamilienhäusern stärker zum Einsatz kommen sollten – und wo das schon heute gut funktioniert ▶ Jetzt mehr lesen!

Wie viel spart der Umstieg auf eine Wärmepumpe wirklich? Wir haben zwei Familien wieder besucht, die ihr schon aus früheren energy-Ausgaben kennt. Familie Husfeld lebt in einem Einfamilienhaus aus den 1930er Jahren in Hamburg-Tonndorf und hat ihre alte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht. Familie Sperling wohnt in einem kernsanierten Altbau von 1907 in Wildeshausen und verabschiedete sich nach vielen Jahren von ihrer Gasheizung.
Beide Haushalte heizen heute mit einer Wärmepumpe und haben für uns ihre Rechnungen geöffnet. Was der Umstieg im Alltag bringt und wie die Kostenbilanz tatsächlich aussieht, zeigt unser Kassensturz.
Jens Husfeld und seine Frau sind im Herbst 2023 von einer Ölheizung auf die Wärmepumpe mit Ökostrom umgestiegen. Heute sagt er: „Wir sind total zufrieden. Ich empfinde es als unglaublich unverfroren, einer so soliden und bodenständigen Technologie wie der Wärmepumpe den Weg zu verstellen. Mit der Straße von Hormus haben wir jedenfalls unmittelbar nichts mehr zu tun.“
Die letzten drei Jahre in Zahlen:
| Haus | Einfamilienhaus, Baujahr 1937, 150 m² Wohnfläche |
|---|---|
| Investitionskosten | 22.000 Euro (42.000 Euro Systemkosten bei 48 % Förderung) |
| Heizkosten vorher | 2.775–3.219 Euro im Jahr (Ölpreis von 1,11 Euro pro Liter) |
| Heizkosten heute | 1.830–2.440 Euro im Jahr |
| Ersparnis pro Jahr | Mindestens 800–1.000 Euro |
Jens Husfelds persönliches Fazit über die Wärmepumpe im Betrieb:

Familie Husfeld vor ihrer Wärmepumpe in Hamburg-Tonndorf. Ihr Fazit nach rund drei Jahren Betrieb: Bis zu 1.000 Euro weniger Heizkosten pro Jahr. Bild: Green Planet Energy
Die Wärmepumpe hat sich im Altbau-Einsatz bei Familie Sperling aus Wildeshausen komplett bewährt: Die Familie stieg im Mai 2023 auf die neue Heiztechnik um und war überrascht, wie leise die Luft-Wasser-Wärmepumpe läuft. Dass sie das große Haus im Sommer sogar kühlen kann, war ebenfalls ein großes Plus. Die Sperlings betreiben ihre Wärmepumpe auch mit unserem Wärmestrom.
Die letzten drei Jahre in Zahlen:
| Haus | Einfamilienhaus, Baujahr 1907, 2013 kernsaniert |
|---|---|
| Investitionskosten | 17.600 (24.100 Euro Systemkosten mit ~27 % Förderung) |
| Heizkosten vorher | Bis zu 3.540 Euro im Jahr (zu heutigen Gaspreisen) |
| Heizkosten heute | 1.140 Euro im Jahr |
| Ersparnis pro Jahr | 2.400 Euro |
Familie Sperling zieht folgendes Fazit über die Wärmepumpe in ihrem Altbau:

Die Sperlings vor ihrem Haus in Wildeshausen im Oldenburger Land. Die Wärmepumpe hat ihnen im Betrieb gut 200 Euro im Monat gespart. Bild: Green Planet Energy

Lasst euch von uns beraten und auf Wunsch bis zur installierten Wärmepumpe begleiten. Unsere Expert:innen zeigen euch, wie viel ihr in eurem Zuhause sparen können und sorgen von Anfang an für die perfekte Auslegung und Einstellung eurer Heizungsanlage.
Zur Wärmepumpen-BeratungDie Erfahrungen der Familien Husfeld und Sperling zeigen: Wärmepumpen funktionieren nicht nur im Neubau, sondern können auch in älteren und sanierten Bestandsgebäuden zuverlässig, komfortabel und wirtschaftlich heizen. Beide Haushalte konnten ihre jährlichen Heizkosten deutlich senken und profitieren zusätzlich von einer leisen, komfortablen und zukunftssicheren Heizlösung.
Wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt unter anderem vom Gebäudezustand, dem individuellen Wärmebedarf und der Einstellung der Anlage ab. Die Praxisbeispiele machen aber deutlich, dass sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe häufig schon heute lohnt und langfristig unabhängig von Öl- und Gaspreisschwankungen macht.
Stelle dir deinen Wärmestrom selbst zusammen. Mit Strom aus erneuerbaren Energien – meist günstiger als normaler Haushaltsstrom und mit der Gewissheit, dass deine Wärmeversorgung die Energiewende unterstützt.