Die Zukunft des Heizungsgesetzes nach der Bundestagswahl 2025 ist ungewiss. Während einige Parteien eine Abschaffung oder starke Vereinfachung fordern, halten andere an den Vorgaben fest und beziehen soziale Aspekte der Wärmewende deutlich ein.
Szenario 1: Abschaffung des GEG 2024
Die CDU/CSU plant, bei einem Wahlsieg die aktuelle GEG-Novelle zurückzunehmen und zur Version von 2020 zurückzukehren. Das würde unter anderem bedeuten, dass die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen entfällt.
Szenario 2: Vereinfachung des GEG 2024
Die FDP strebt ein schlankeres und einfacheres GEG an, mit Fokus auf marktwirtschaftliche Instrumente wie CO₂-Bilanz und -Zertifikatshandel.
Szenario 3: Beibehaltung mit Anpassungen
Andere Parteien sind für eine Fortführung des GEG mit Nachbesserungen. So wollen Bündnis 90/Die Grünen die Förderung von Wärmepumpen ausbauen. Die SPD will insbesondere klimaneutrale Wärmenetze bauen. Die Partei Die Linke schlägt eine Investitionsoffensive in Höhe von 25 Milliarden Euro pro Jahr für energetische Sanierungen und den Heizungstausch vor. Die Förderung des Heizungstausches soll dabei nach Einkommen gestaffelt werden.