Wichtige Investitionen in Zukunftstechnologien und ein stetig steigender Anteil an Biogas aus ökologisch sinnvollen Quellen: Mit Echtem Ökogas heizt du für die Wärmewende. Heute sind nur noch 25 % unseres Gasmixes fossil, bereits 75 % stammen aus erneuerbaren Quellen. Bis 2027 wollen wir 100 % erreichen.
Echtes Ökogas
Die Lösung für deine bestehende Gasheizung

Echtes Ökogas
Unser Gasmix besteht zu 75 % aus erneuerbaren Gasen – und nur zu 25 % aus Erdgas. Voraussichtlich bis 2027 machen wir Echtes Ökogas komplett fossilfrei. Über einen Förderbeitrag unterstützt es direkt die Wärmewende.
- Die Lösung für deine bestehende Gasheizung
- Investitionen in neue Anlagen
- Genossenschaft statt Großkonzern

Wie wird Echtes Ökogas ab 2027 komplett erneuerbar?
Für unsere Gastarife haben wir von Anfang an konsequent auf Biogas aus ökologisch hochwertigen Quellen gesetzt, also zum Beispiel ohne Massentierhaltung. Doch von solchem Biogas gab es lange nur sehr wenig am Markt – zu entsprechend hohen Preisen. Darum haben wir unseren Biogasanteil bewusst erst nach und nach, aber stetig erhöht. Heute sind wir bei zwei Dritteln erneuerbaren Gasen. Bis 2027 soll Echtes Ökogas komplett fossilfrei sein.
Deine Vorteile mit Echtem Ökogas
Gastarife von Green Planet Energy
Wenn du dich für Echtes Ökogas entscheidest, hilfst du uns, den Energieträger Gas neu aufzustellen. Wir investieren für dich in Forschung, Entwicklung und politische Arbeit zu naturverträglichem Biogas und grünem Wasserstoff.
Unseren Biogasanteil haben wir jedes Jahr weiter gesteigert: Bis 2027 wollen wir den letzten Schritt gehen und dir einen 100 % erneuerbaren Gasmix anbieten – ohne Abstriche bei der Qualität. Für unser Biogas arbeiten wir mit ökologisch ausgerichteten landwirtschaftlichen Betrieben zusammen und nutzen nur Stoffe, die nicht als Lebensmittel oder Futter gebraucht werden.
* Preisinformationen
Endpreise inklusive aller Steuern, Gebühren und Abgaben. Eine mögliche Netzentgeltreduzierung nach §14a EnWG (neu) ist noch nicht berücksichtigt. Mehr Informationen finden Sie in unseren FAQ.
Gaszähler richtig ablesen: Den Zählerstand ermittelt einmal im Jahr dein Netzbetreiber, der in der Regel Eigentümer des Zählers ist.
Das sagen unsere Kund:innen
Wie wir einen Unterschied machen
Transparente Herkunft
Das Biogas für Echtes Ökogas kaufen wir bei ausgewählten Lieferanten, die genau wie wir hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit stellen. So kommt für uns zum Beispiel kein Biomethan aus der Massentierhaltung infrage.
Innovative (Forschungs-)Projekte
In erneuerbaren Energien steckt enormes Potential. Wir arbeiten daran, es besser zu nutzen – in der Stromversorgung, aber auch im Bereich Gas. Ein Beispiel: Biogas aus Paludikulturen, also wiedervernässten Moorflächen.
Bau und Umbau von Anlagen
Wir investieren direkt in die Anlagen, aus denen unser Biogas stammt. So bauen wir neue Anlagen, unterstützen aber auch Betreiber:innen dabei, bestehende so umzurüsten, dass sie auf ökologisch und ökonomisch hohem Niveau arbeiten.
Unterstützung einer nachhaltigen Landwirtschaft
Landwirt:innen stehen momentan vor vielen Herausforderungen. Eine davon ist der Klimawandel, der sich auch auf Böden und Ernteerträge auswirkt. Unser Engagement kann helfen, neue und nachhaltige Einnahmequellen zu erschließen.

Wo unser Biogas herkommt
Das Biogas für Echtes Ökogas kaufen wir bei ausgewählten Lieferanten, die genau wie wir hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit stellen. So kommt für uns zum Beispiel kein Biomethan aus der Massentierhaltung infrage. Außerdem bauen wir zusammen mit landwirtschaftlichen Betrieben neue Anlagen oder rüsten bestehende so um, dass sie auf ökologisch und ökonomisch hohem Niveau arbeiten.
Zu unseren Lieferantenkraftwerken ->
Mehr zu Echtem Ökogas
Erfahre mehr über unsere Gastarife sowie die Technologie hinter unserem Biogas und grünem Wasserstof.
Häufige Fragen zu unserem Echten Ökogas
Warum bietet Green Planet einen Gastarif an?
Immer mehr Menschen in Deutschland möchten auf klimaschonende Alternativen fürs Heizen umsteigen. Gleichzeitig sind viele Haushalte aber noch auf Gas angewiesen – zum Beispiel, weil Vermietende von Mehrfamilienhäusern keine Wärmepumpe einbauen lassen. Mit Echtem Ökogas bieten wir genau hierfür eine Lösung.
Was unterscheidet Green Planet Energy von anderen (Öko-)Gasanbietern?
Ein wichtiger Punkt ist, dass wir bei unserem Echten Ökogas nicht auf Kompensation von CO2-Ausstößen setzen, sondern es weitestgehend vermeiden.
Während einige Anbieter Erdgasprodukte als „Öko“ oder „grün“ vermarkten und dabei auf Kompensationsmaßnahmen, etwa Klimaschutzprojekte, setzen, senken wir seit Jahren kontinuierlich unseren Erdgasanteil.
Der Gastarif von Green Planet Energy hieß doch mal anders – warum der neue Name?
Als wir 2011 mit unserem Gasprodukt gestartet sind, lag der Fokus dieses Fördertarifs auf der Weiterentwicklung von grünem Wasserstoff, also Windgas. Damals haben wir den Tarif darum „proWindgas“ genannt. Doch seitdem ist einiges passiert. Seit 2021 mischen wir gezielt hochwertiges Biogas bei und haben den Anteil seitdem kontinuierlich gesteigert: auf heute 75 %. Ziel ist es, den Tarif bis 2027 komplett erneuerbar zu machen.
Dabei achten wir besonders darauf, dass unser Biogas ökologisch sinnvoll ist. Wir nutzen zum Beispiel nur Pflanzen, die nicht als Nahrungsmittel dienen. Einen Förderbeitrag gibt es noch immer. Zum Teil fließt er auch weiter in Projekte zu grünem Wasserstoff, unterstützt uns aber vor allem beim Bau innovativer Biogasanlagen und bei der politischen Arbeit für erneuerbare Gase.
Kurz gesagt: In Echtem Ökogas steckt viel mehr, als proWindgas ausgedrückt hat.
Warum enthalten die Tarife einen Förderbeitrag?
Als Green Planet Energy 2011 mit dem damals noch proWindgas heißenden Produkt gestartet ist, stand die Windgas-Technologie vor einem grundlegenden Marktproblem. Ohne Nachfrage gab es keinen Ausbau von Elektrolyseuren, und ohne Elektrolyseure keinen grünen Wasserstoff. Der Förderbeitrag von 0,4 ct/kWh hat dieses Problem gelöst. Er ermöglicht seit Jahren den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff in Echtem Ökogas, den Bau und Betrieb eigener Elektrolyseure sowie technische, wissenschaftliche und politische Arbeit für die Energiewende.
Heute wird der Förderbeitrag zusätzlich gezielt für den Aufbau von hochwertigem, naturverträglichem Biogas eingesetzt. Damit fließt der Beitrag unserer Kund:innen direkt in neue Projekte, Lieferketten und Strukturen, die fossiles Erdgas dauerhaft ersetzen. Wer den Wandel weiter beschleunigen möchte, kann den Förderbeitrag freiwillig auf 1 ct/kWh erhöhen und so den Ausbau erneuerbarer Gase noch stärker vorantreiben.
Wie hoch ist mein Gasverbrauch?
Wie viel Gas Sdu verbrauchst, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – etwa von der Größe des Hauses oder der Wohnung und davon, wofür du das Gas nutzst: nur zum Kochen oder auch zum Heizen? Die zuverlässigste Zahl liefert die letzte Jahresendabrechnung. Liegt diese nicht vor, meldest du dich am besten beim aktuellen Gasversorger und fragst dort nach.
Ein Tipp: Falls der Gasverbrauch auf der Rechnung nicht in Kilowattstunden (kWh) angegeben ist, sondern in m3, multipliziere die m3-Angabe mit 10, um den ungefähren kWh-Verbrauch zu ermitteln.
Wie steht Green Planet Energy zu Biogas?
Biogas ist nicht automatisch klimafreundlich. Deshalb setzt Green Planet Energy ausschließlich auf hochwertiges, naturverträgliches Biogas, das strengen ökologischen und ethischen Kriterien entspricht.
Bei der Auswahl der Biogasquellen achten wir auf eine möglichst positive Treibhausgasbilanz, den Schutz von Böden, Wasser und Biodiversität sowie darauf, dass keine Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion entsteht. Biogas aus Monokulturen oder industrieller Massentierhaltung schließen wir aus.
Da nachhaltig erzeugtes Biogas bislang nur begrenzt verfügbar ist, investieren wir gezielt in neue Projekte und Lieferketten. Biogas ist aktuell der wichtigste Hebel, um fossiles Erdgas im Wärmemarkt wirksam zu ersetzen und Echtes Ökogas bis 2027 vollständig erneuerbar zu machen.
Woraus setzt sich der Biogasanteil von Echtem Ökogas zusammen?
Für unseren Biogasanteil setzen wir aktuell zu einem Großteil auf Zuckerrübenschnitzel, die als Reststoff bei der Zuckerherstellung übrigbleiben. Auch andere Abfallstoffe kommen in unseren Lieferantenanlagen zum Einsatz, ebenso wie Kleegras, Silphie oder Paludi. Diese bieten schon im Anbau verschiedene Vorteile, etwa weil sie die Bodenqualität verbessern können.
Warum bietet Green Planet Energy kein "Klimagas" an?
Als „Klimagas“ werden Tarife bezeichnet, bei denen fossiles Erdgas genutzt und die entstehenden CO₂-Emissionen nachträglich kompensiert werden. Für Green Planet Energy ist dieser Ansatz keine zukunftsfähige Lösung.
CO₂-Kompensation ersetzt keine fossilen Energieträger und verändert weder die Art der Energieerzeugung noch die Wärmeversorgung. Sie schafft keinen Anreiz zur Emissionsvermeidung und trägt nicht zum Ausbau erneuerbarer Energien bei.
Unser Ansatz ist konsequent: Wir ersetzen fossiles Erdgas Schritt für Schritt durch erneuerbare Gase – hochwertiges Biogas und erneuerbaren Wasserstoff – und gestalten so die Wärmewende aktiv.
Wie entwickeln sich unsere Gaspreise im Jahr 2026?
Der Preis für Echtes Ökogas bleibt stabil. Dafür verfolgen wir eine klare und zugleich flexible Beschaffungsstrategie: Einen großen Teil unseres Gases sichern wir frühzeitig über langfristige Verträge zu festgelegten Preisen ein. So können wir Preisschwankungen an den Energiemärkten abfedern.
Steigender Anteil erneuerbarer Gase
Auf unserem Weg, Echtes Ökogas bis 2027 zu einem Tarif mit 100 % erneuerbaren Gasen aus hochwertigen Quellen zu machen, sind wir 2025 einen weiteren wichtigen Schritt gegangen: Der Anteil erneuerbarer Gase ist auf rund 50 % gestiegen. 2026 besteht unser Gasmix zu 75 % aus erneuerbaren Gasen – und nur zu 25 % aus Erdgas.
Erneuerbare Gase sind jedoch weiterhin deutlich teurer als fossiles Erdgas. Deshalb bleibt der Preisunterschied zwischen Echtem Ökogas und reinen Erdgasangeboten bzw. Tarifen mit niedrigeren Anteilen erneuerbarer Gase bestehen.
Stabiler Preis für Echtes Ökogas trotz schwankender Börsenpreise
Durch den stetig steigenden Biogasanteil entkoppelt sich der Preis zunehmend vom Börsenpreis für fossiles Erdgas. Zusätzlich sorgt unsere vorausschauende Beschaffungsstrategie dafür, dass wir im Durchschnitt einen attraktiven Preis für unsere Kund:innen gewährleisten können.
Gasbeschaffung weiterhin auf hohem Preisniveau
Nach den extremen Preisausschlägen im Energiekrisenjahr 2022 hat sich die Lage an den Gasmärkten zwar beruhigt. Dennoch liegen die Beschaffungspreise weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Nach heutiger Einschätzung wird sich daran in absehbarer Zeit wenig ändern.
Weitere Fragen zu Echtem Ökogas
Gilt die CO2-Steuer auch bei Ökogas-Tarifen?
Biomethan kann bei Einhaltung bestimmter Nachweisverfahren von der CO₂-Steuer befreit werden. Mehr Informationen dazu findest du bei der Deutschen Emissionshandelsstelle.
Warum sollte ich zu einem Ökogas-Produkt wechseln?
Erdgas gilt als eine Art Übergangsenergieträger: Es soll ergänzend genutzt werden, bis ausreichend Biogas und grüner Wasserstoff hergestellt wird, um es zu ersetzen. Damit aus dem Übergang keine Dauerlösung wird, ist es wichtig, dass wir neue Verfahren und Technologien konsequent weiterentwickeln. Im Fokus stehen dabei hochwertiges Biogas, zum Beispiel aus Paludikulturen, und Windgas bzw. grüner Wasserstoff. Hierfür stellst du mit einem Ökogas-Fördertarif wie Echtes Ökogas die Weichen.
Darüber hinaus ist grüner Wasserstoff auch ein wichtiger Speicher für erneuerbare Energien – und damit ganz entscheidend für die Energiewende. Denn eine der größten Herausforderungen besteht darin, Strom zu jeder Zeit zur Verfügung zu stellen; auch, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Echtes Ökogas ist in Sachen Klimaschutz also doppelt wertvoll.
Was ist der Unterschied zwischen Erdgas, Ökogas, Klimagas und Biogas? Und was ist klimaneutrales Gas?
Begriffe wie Ökogas, Klimagas oder klimaneutrales Gas sind rechtlich nicht geschützt. Einige Gasanbieter nutzen sie daher, um reine Erdgastarif zu bewerben und versprechen, dass damit ausgestoßene CO₂ zu kompensieren, etwa durch Spenden an Klimaschutzprojekte.
Etwas anders sieht es mit Biogas aus. Dahinter verbirgt sich eine bestimmte Art von Gas – nämlich das, was bei der Vergärung von Biomasse entsteht. Biomasse kann dabei alles Mögliche sein: von landwirtschaftlichen Abfällen über Nahrungsmittel bis zu Gülle aus der Tierhaltung.
Was ist grüner Wasserstoff?
Grüner Wasserstoff kann als Ersatz für Erdgas oder zur Speicherung erneuerbarer Energien dienen. Um ihn herzustellen, nutzen wir überschüssigen Ökostrom aus Windkraftanlagen: Erzeugt ein Windrad mehr Strom als ins Netz eingespeist werden kann, treibt die „Extra-Energie“ einen Elektrolyseur an. Dieser spaltet Wasser in die Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff. Weil er aus Windenergie stammt, ist der Wasserstoff klimaschonend erzeugt – und damit „grün“.
In unserem Blogbeitrag zu grünem Wasserstoff und Windgas erklären wir alle Details und den Unterschied zu blauem Wasserstoff.
Was ist Biogas aus Paludikultur?
Der Begriff Paludikultur bezeichnet die landwirtschaftliche Nutzung wiedervernässter Moorflächen. Viele Moore wurden in der Vergangenheit entwässert, wodurch große Mengen CO₂ freigesetzt wurden, die zuvor im Boden gespeichert waren. Werden diese Flächen wieder vernässt, können sie erneut als natürliche CO₂-Speicher wirken.
Auf solchen Flächen wachsen Gräser und Schilfpflanzen, die geerntet und zur Biogasproduktion genutzt werden können. Biogas aus Paludikultur verbindet damit Klimaschutz, Renaturierung und nachhaltige Energieerzeugung und kann zugleich wirtschaftlich tragfähig sein.
Gibt es beim Biogas unterschiedliche Qualitäten?
In ökologischer und moralischer Hinsicht auf jeden Fall. Wir finden zum Beispiel, dass Biogas nicht aus Pflanzen erzeugt werden sollte, die auch als Nahrungsquelle für Mensch und Tier dienen können. Zudem gibt es Pflanzen, die als Substrat sogar doppelt wertvoll sind – zum Beispiel, weil sie die Artenvielfalt fördern.
Kommt tatsächlich Ökogas aus meiner Leitung, wenn ich Ökogas über Green Planet Energy beziehe?
Nein, auf die physikalische Lieferung im Gasnetz haben wir keinen Einfluss. Aber: Wir verändern, wie viel nachhaltige Gase produziert werden und speisen die Menge, die du verbrauchst, in das Gesamtnetz ein.
Gibt es ein Ökogas-Zertifikat?
Es gibt unterschiedliche Nachweissysteme. Momentan gibt es für Ökogas-Produkte noch keine einheitlichen Vorgaben.






