Investitionen in die Energiewende: Mit dem Repowering des Windparks Uetersen stärkte Green Planet Energy 2025 ihre Windstromerzeugung. Copyright: Green Planet Energy / Anna Sommer

12 Millionen Euro Investitionen in Erneuerbare Energien und neue Geschäftsfelder

„Gerade jetzt, wo in Berlin wieder stärker auf Öl und Gas gesetzt wird, wollen viele Menschen die Energiewende gemeinsam mit uns voranbringen“, sagt Nils Müller, Vorstand von Green Planet Energy. „Das Geld unserer Mitglieder arbeitet für die Energiewende. Allein 2025 haben wir zwölf Millionen Euro in Erneuerbare Energien und neue Geschäftsfelder investiert. So entwickeln wir Lösungen für nahezu alle zentralen Bereiche der Energiewende, von Wind- und Solarparks bis hin zu Mieterstrom und Wärmepumpen.”

Mit den neuen Mitgliedern stärkte die Genossenschaft ihre Eigenkapitalbasis und schloss das Geschäftsjahr 2025 im Einzelabschluss mit einem Jahresüberschuss von 3,1 Millionen Euro ab. Für das Geschäftsjahr beschlossen die Vertreter:innen eine Ausschüttung von zwei Prozent. Der überwiegende Teil des erwirtschafteten Kapitals bleibt damit in der Genossenschaft und fließt in den weiteren Ausbau der Energiewende.

Vom Windpark mit eigenem Umspannwerk bis zum Hybridkraftwerk

Damit konnte Green Planet Energy weitere Investitionen in die Energiewende anschieben: Das Repowering des Windparks Uetersen wurde letztes Jahr abgeschlossen, der Windpark Bälau mit dem ersten eigenen Umspannwerk ist inzwischen in Betrieb und demnächst folgt der Windpark Erftstadt. Mit der Fertigstellung der Agri-Photovoltaikanlage im österreichischen Parndorf ging zudem das erste Hybridkraftwerk der Genossenschaft ans Netz, das gemeinsam mit Partnern realisiert wurde. Zudem startete der Bau eines neuen Biodiversitätssolarparks im niedersächsischen Dedendorf.

Auch über die eigenen Projekte hinaus ermöglichten die Kund:innen von Green Planet Energy die Energiewende. Gemeinsam mit Greenpeace e.V. und der Umweltstiftung Greenpeace unterstützte die Genossenschaft ein Pilotprojekt für den grünen Wiederaufbau in der Ukraine. In der Stadt Trostjanez, nahe der russischen Grenze, wird seit Ende 2025 ein großes Wohngebäude mithilfe von Wärmepumpen, Photovoltaik und Erdwärme klimafreundlich mit Energie versorgt.

Von Direktvermarktung bis Wärmewende: Green Planet Energy baut Energiewende-Angebot aus

Ein weiterer Meilenstein 2025 war die Gründung von HandelGrün. Mit dem Joint Venture haben Green Planet Energy und weitere unabhängige Ökostromanbieter eine Direktvermarktung auf den Weg gebracht, hinter der keine fossilen Energiekonzerne stehen. Damit erweitert die Genossenschaft ihr Engagement um zentrale Zukunftsfelder wie Direktvermarktung, Flexibilitäten und die Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt.

Gleichzeitig wächst das Geschäft rund um die dezentrale Energieversorgung. Von Mieterstrom und Solarlösungen über Wärmepumpen bis zur kommunalen Wärmeplanung entstehen Angebote, mit denen Bürger:innen, Unternehmen und Kommunen die Energiewende direkt vor Ort voranbringen können. Besonders positiv entwickelte sich das Wärmepumpengeschäft.

Erneuerbare Energien stärken statt fossile Geschäftsmodelle subventionieren

Vorstand Sönke Tangermann betont: „Unsere Entwicklung zeigt, dass die Energiewende wirtschaftlich erfolgreich ist. Was sie bremst, sind nicht fehlende Technik oder fehlendes Kapital, sondern das politische Festhalten an fossilen Geschäftsmodellen. Wer Versorgungssicherheit, bezahlbare Energie und Klimaschutz will, darf nicht länger auf Erdgas setzen, sondern muss Bürgerenergie und erneuerbaren Energien den Rücken stärken.“

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Alexander Karasek
Pressesprecher
Green Planet Energy eG
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