Diese Unternehmen mit Sitz in Hamburg sind Teil der Allianz

Wirtschaftsstandort Hamburg in Gefahr

In ihrem Appell weisen die Unternehmen auf die Relevanz Erneuerbarer Energien für den Wirtschaftsstandort Hamburg hin. Durch das geplante Ende der Zahlungen für Erlösausfälle bei abgeschalteten Anlagen könnten Betreiber auf ihren Kosten sitzen bleiben. Das würde den Ausbau neuer Projekte faktisch zum Stillstand bringen. Zusätzlich würden unterschiedliche Sonderregeln für die knapp 900 Verteilnetzbetreiber in Deutschland zu mehr Bürokratie, steigender Komplexität und höheren Kosten führen.

Sönke Tangermann, Vorstand Green Planet Energy eG erklärt: „Absurd, aber wahr: Statt die Wirtschaft in Schwung zu bringen, bremst Ministerin Reiche sie aus. Das Netzpaket schwächt die Erneuerbaren-Branche und damit auch den Wirtschaftsstandort Hamburg. Wir schaffen in Hamburg tausende Arbeitsplätze und sichern die Zukunftsfähigkeit und Krisensicherheit unseres Landes. Wir erwarten von der Hamburger CDU, dass sie sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in unserer Hansestadt einsetzt und dem Netzpaket in dieser Form eine klare Absage erteilt.“

Anstatt den Ausbau auszubremsen, sehen die Unternehmen den Reformbedarf vor allem bei der Digitalisierung und Flexibilisierung der Netze sowie beim intelligenten Stromverbrauch. Instrumente wie „Nutzen statt Abregeln“, der beschleunigte Ausbau von Speichern und ein konsequenter Smart-Meter-Rollout seien entscheidend, um Netzstabilität zu erhöhen, Kosten zu senken und die Integration erneuerbarer Energien effizienter zu gestalten.

Koordinierte Aktion in Hamburg und München

An die Allianz der Hamburger Unternehmen knüpft auch eine Münchner Initiative an, die das Unternehmen Greentech ins Leben gerufen hat. Die zeitgleiche Veröffentlichung der Briefe in beiden Städten unterstreicht, dass die Kritik am Netzpaket keine regionale Einzelmeinung ist, sondern von Unternehmen in mehreren deutschen Wirtschaftsstandorten geteilt wird.

Diese Hamburger Unternehmen und Verbände sind Teil der Allianz:

  • Green Planet Energy eG
  • LichtBlick
  • GPJoule
  • Nordex
  • GLS Bank
  • EnergieNetz Hamburg eG
  • ENERTRAG
  • Encavis
  • PNE
  • Greentech
  • Enerparc
  • BayWa R.E.
  • naturstrom
  • Rechtsanwälte Günther
  • 8.2
  • EnergieDock
  • Averdung Ingenieure & Berater GmbH
  • Bundesverband WindEnergie - Landesverband Hamburg
  • MaxSolar
  • Energy Partners
  • Thüga Erneuerbare Energien
  • Rabot Energy
  • Q Energy
  • BürgerEnergie Nord

Den Brief an die Hamburger CDU finden Sie unten als pdf.

Über Green Planet Energy eG: Die Energiegenossenschaft Green Planet Energy eG, 1999 von Greenpeace gegründet, gehört ihren mehr als 50.000 Mitgliedern und versorgt rund 200.000 Haushalte und Geschäftskund:innen mit innovativen Ökostrom- und Gasprodukten. Dabei setzt Green Planet Energy auf Stromerzeugung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien: Die Genossenschaft betreibt Wind- und Solarparks sowie Elektrolyseure zur Produktion von grünem Wasserstoff (Windgas) und bezieht Strom ausschließlich aus Direktlieferverträgen – garantiert ohne Kohle- oder Atomstrom. Green Planet Energy unterstützt Kund:innen, Unternehmen und Kommunen bei ihrer Energiewende - von der eigenen Wärmepumpe über PV-Anlagen und Mieterstromprojekte bis hin zur kommunalen Wärmeplanung. Als nicht profitmaximierende Genossenschaft engagiert sich Green Planet Energy auch politisch für eine sozial gerechte Energiewende. green-planet-energy.de

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