Schon gewusst, dass Kühl- und Gefrierschränke etwa 20 Prozent des deutschen Haushaltstroms verbrauchen? Oder das Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Stereoanlage oder Computer sogar für bis zu 25 Prozent verantwortlich ist? Mit unseren Energiespartipps wollen wir Ihnen helfen, den Verbrauch zu senken.

Steckerleiste

Handy- und Akku-Ladegeräte, Radionetzteile und Halogenlampen sind heimliche Stromfresser. Zwei simple Griffe machen damit Schluss: einfach nach Gebrauch Stecker ziehen oder eine abschaltbare Steckerleiste zwischenschalten.

Geräte im Stand- by-Modus lassen sich häufig an Kontrolllämpchen, Zeitanzeigen oder Trafos erkennen, die bei Nichtge-brauch warm bleiben oder brummen.

Lüften

Gerade bei der täglichen Lüftung in Häusern kann viel Energie gespart werden. Oft wird mit gekippten Fenstern gelüftet. Dadurch geht viel Energie verloren. Die Alternative zur Dauerlüftung: stoßlüften. Dabei werden die Fenster für ein paar Minuten komplett geöffnet. Danach Fenster schließen und auch geschlossen halten.

Dämmung

Mit gut gedämmten Fenstern und Türen lässt sich richtig viel Heizenergie sparen. Außerdem sinken die Heizkosten. Einfach verglaste Fenster am besten durch Wärmeschutzverglasung ersetzen. Wohnungstür und Fenster gut abdichten, und abends die Vorhänge oder Fensterläden schließen.

Kochen

Am energieeffizientesten kocht es sich in der Küche mit Gas. Ansonsten gilt: Töpfe verwenden, die Wärme speichern, immer den passenden Topf für die Herdplatte nehmen und den Deckel beim Kochen geschlossen halten.

Duschen

Duschen spart gegenüber Baden nicht nur bis zu 70 Liter Wasser, sondern auch Strom, wenn das Wasser elektrisch erwärmt wird.

LED-Lampen

Umweltfreundliches und energieeffizientes Licht liefern LED- Lampen. Sie brauchen rund 80 Prozent weniger Energie als eine herkömmliche Glühbirne.

Toilettenspülung

Bis zu 40 Liter Wasser täglich verbraucht die Toilettenspülung. Spülkästen mit Spartaste verringern den Verbrauch deutlich.

Mikrowelle

Die Mikrowelle ist unschlagbar kostengünstig für das Aufwärmen von kleinen Mengen bis zu zwei Portionen.

Beleuchtung

Energiesparen kann ganz einfach sein – schalten Sie die Beleuchtung aus, wenn sich niemand im Raum befindet.

Kühlgeräte

Kühl- und Gefriergeräte mögen kühle und gut belüftete Orte und stehen ungern neben Hitzequellen wie dem Herd oder der Spülmaschine. Je kühler der Standort, umso weniger müssen die Geräte leisten.

Waschmaschine

Egal ob Ihre Waschmaschine voll oder halb leer läuft: Der Strom- und Wasserverbrauch ändert sich kaum. Unterm Strich sparen Sie richtig viel Energie, wenn Sie die Maschine immer voll beladen.

Wäschetrockner

Der beste und billigste Wäschetrockner ist die Sonne. Ein Garten ist der schönste Platz, aber auch ein Trockenraum im Haus erfüllt seinen Zweck.

Heizkörper

Platzieren Sie keine Möbel oder Vorhänge vor Heizkörpern und drehen Sie die Temperatur herunter, wenn niemand in der Wohnung ist oder während Sie schlafen.

Kühlschrank

Kalt ja, Eiszeit nein: Im Kühlschrank reicht eine Innentemperatur von sieben Grad völlig aus (minus 18 Grad beim Gefriergerät).

Wasserkocher

Erhitzen Sie Wasser im Wasserkocher und nicht auf dem Herd. Im Wasserkocher kann man auch Nudelwasser erwärmen und in den Topf umschütten.

Elektronik

Notebooks sind sparsamer als Desktop-PCs. Im Vergleich zu einem PC mit Flachbildschirm lassen sich mit einem Notebook bis zu 70 Prozent Strom einsparen. Generell lohnt es sich, beim Computerkauf gründlich zu überlegen, ob man wirklich alle verfügbaren Anwendungen braucht – und sich beim Neukauf über den Stromverbrauch zu informieren.

Gut zu wissen beim Kauf eines Fernsehers: je größer Bildschirmdiagonale und Auflösung, desto höher meist auch der Stromverbrauch. Beim Neukauf empfiehlt sich ein LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Der verbraucht bis zu einem Drittel weniger Strom als klassische LCD-Geräte.

Geschirrspüler

Ist das Geschirr leicht oder normal verschmutzt, reicht das Kurz- oder Sparprogramm eines Geschirrspülers mit 50 Grad Wassertemperatur vollkommen aus. Es braucht zwar etwas mehr Zeit, zügelt aber den Strom- und Wasserverbrauch.

Deshalb gilt: beim Neukauf einer Geschirrspülmaschine auch auf den Wasserverbrauch achten – der meiste Strom wird zum Aufheizen des Wassers benötigt.

Backen ohne Vorheizen

Backen ohne Vorheizen spart bis zu 20 Prozent Energie. Die Scheibe der Ofentür sollte sauber sein, damit sie während des Backens selten geöffnet werden muss. Die Restwärme wird durch das Abschalten des Backofens fünf Minuten vor Ende der Garzeit optimal genutzt.

Effizienzklassen

A+++ benötigt übrigens nur etwa halb so viel Strom wie ein A-Gerät. Ein Neukauf lohnt, wenn das Gerät älter als zehn Jahre ist.

Recyclingpapier

Recyclingpapier im Kopierer oder Drucker spart Energie. Für die Herstellung wird weniger Energie benötigt als für weißes Papier.

Urlaubszeit

Alle Elektrogeräte wie Kühlschrank, Fernseher und Radiowecker ausschalten, bevor es in die Ferien geht.

Coole Kniffe

Gefrorene Lebensmittel dürfen im Kühlschrank auftauen, erhitzte Speisen dagegen haben erst abgekühlt Zutritt. Das regelmäßige Abtauen (spätestens, wenn die Eisschicht etwa einen Zentimeter dick ist) ist ebenso wichtig wie ein freies und sauberes Lüftungsgitter.