Während der Windpark in Brandenburg bereits am Netz ist, läuft der Bau der Super-Windräder in Baden-Württemberg noch. Ende 2013 sollen die 200 Meter hohen Anlagen nahe Ulm ans Netz gehen. Mit einer Leistung von je 2,4 Megawatt werden die drei Türme gemeinsam rund 16 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Es sind die höchsten Windräder, die bisher in Baden-Württemberg gebaut wurden.

„Die Energiewende sollte kein Geschäft der Großkonzerne sein, sondern von vielen kleinen Akteuren getragen werden“, sagt Nils Müller, Geschäftsführer der Planet energy GmbH. Seit 2001 plant, baut und betreibt die Tochterfirma des Ökostromanbieters Greenpeace Energy bundesweit saubere Kraftwerke,  die mit dem Investment von engagierten Privatleuten realisiert werden.  Eine Beteiligung an den Öko-Kraftwerken ist bereits ab 1.000 Euro möglich. Die Laufzeit der Genussrechte  beträgt 20 Jahre. Für „Saubere Kraftwerke 4“ wird eine durchschnittliche Vergütung von 4,8 Prozent pro Jahr prognostiziert.

Erstmals erhalten Anleger Vorrang, die rund um die Windräder in Tomerdingen wohnen. Für diese 60.000 Einwohner in der Region um die Gemeinden Dornstadt und Blaustein, reserviert Planet energy mit 3.9 Millionen Euro die Hälfte des Genussrechtsvolumens. Allerdings ist diese Chance für lokale Anleger zeitlich begrenzt: Bis Mitte September müssen die vollständigen Zeichnungsunterlagen in Hamburg bei Planet energy eingetroffen sein. „Die Genussrechte sind besonders begehrt und meist innerhalb kurzer Zeit vergriffen“, sagt Nils Müller. Das Kapital für die Vorläufer-Anlage „Saubere Kraftwerke 3“  in Höhe von 6,4 Millionen Euro war  2012 in wenigen Wochen eingesammelt. 

Mehr Informationen zu der Vermögensanlage "Saubere Kraftwerke 4" finden Sie unter www.planet-energy.de.