Green Planet Energy - Newsletter vom 19.05.2022 Im Browser öffnen
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Liebe Unterstützer:innen und Kund:innen von Solarstrom plus,

wird jetzt alles gut in den deutschen Braunkohleregionen? Schließlich steht im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, dass sie den Kohleausstieg von 2038 auf 2030 vorziehen will. Die Mehrzahl der vom Abbaggern bedrohten Dörfer im Rheinischen und im Mitteldeutschen Revier sowie in der Lausitz soll nach den Plänen von SPD, Grünen und FDP nun doch bewahrt bleiben. Diese Dörfer haben jetzt nicht mehr nur ihre Geschichte, sie haben auch wieder eine Zukunft.

Zwar müssen die Vorentscheidungen der Ampelkoalition in Berlin noch auf Länderebene in neue Regionalpläne übersetzt werden, damit alles rechtssicher ist. Dies aber sind wohl eher Formalien als ernsthafte Hindernisse.  „Eine Zitterpartie ist das für uns jetzt nicht mehr“, sagt denn auch Barbara Ziemann-Oberherr aus Keyenberg am Rande des Tagebaus Garzweiler II. Sie ist die Sprecherin der 59 Menschen, die sich vom Kohlekonzern RWE nicht aus ihrem Heimatdorf haben vertreiben lassen. Und die ihren Strombedarf rein rechnerisch inzwischen ganzjährig mithilfe der Photovoltaik-Anlagen decken könnten, die wir von Green Planet Energy mit Ihrer Hilfe über den Solarstrom-plus-Fördercent finanziert haben. Die bis vor Kurzem noch dem Verschwinden geweihten Dörfer schauen endlich wieder nach vorn: Sie haben sich als „Zukunftsdörfer“ zusammengeschlossen – und arbeiten an einer Vision für die Zeit nach 2030.


Im Dorf Lützerath hingegen, ebenfalls durch Garzweiler II bedroht, geht der Kampf leider noch weiter. Zum aktuellen Stand an diesem Brennpunkt des Kohle-Konflikts haben wir Bastian Neuwirth von Greenpeace interviewt. Er ist für die Umweltschutzorganisation vor Ort und unterstützt den Widerstand zusammen mit vielen anderen Aktiven. Dass Lützerath gerettet wird, hat mehr als symbolische Bedeutung: An dessen Ortsrand liegt die „1,5-Grad-Grenze“ des globalen Klimaabkommens von Paris. Graben die RWE-Bagger über die Linie hinaus und wird diese Kohle dann verbrannt, verfehlt Deutschland sein 1,5-Grad-Ziel. Deshalb ist dieser Ort so wichtig.

Umso wertvoller finden die Menschen in den Kohleregionen die Unterstützung von Ihnen, die Sie den Solarstrom plus-Tarif gewählt haben. Damit tragen Sie zum dringend notwendigen Bau von Solaranlagen dort bei, wo der Kampf um die Kohle geführt wird – insgesamt waren es 2021 neun neue Solarstrom plus-Anlagen. Was Sie, was wir zusammen 2021 alles auf den Weg gebracht haben, finden Sie in diesem Newsletter. Soviel wir auch angepackt und umgesetzt haben, eines ist klar: Auch 2022 und darüber hinaus bleibt viel für uns zu tun – damit erfolgreicher Klimaschutz und die Vision der Dörfer für die Zeit nach 2030 wahr werden können!

 

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement und wünschen nun eine anregende Lektüre

Ihr Solarstrom plus-Team von Green Planet Energy

 

PS: Alle Blog-Beiträge zum Thema Solarstom plus finden Sie hier in unserem Blog.

KEYENBERG IM RHEINISCHEN REVIER: DIE ZUKUNFT KANN KOMMEN

„Unser Dorf bleibt!“ Da ist sich zumindest Barbara Ziemann-Oberherr sicher: „Dass die Braunkohle hier unter Keyenberg nicht mehr gebraucht wird, wissen doch alle“, sagt die wehrhafte Dorfbewohnerin. Die neue Bundesregierung hat mit ihrem Koalitionsvertrag neue Zukunftsperspektiven für die fünf Dörfer im Rheinischen Revier eröffnet. So ganz vom Tisch ist das Thema aber noch nicht – zumindest bis August dieses Jahres.

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„AN LÜTZERATHS ZUKUNFT MISST SICH DIE GLAUBWÜRDIGKEIT DER NEUEN REGIERUNG“

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung heißt es: „Die im dritten Umsiedlungsabschnitt betroffenen Dörfer im Rheinischen Revier wollen wir erhalten. Über Lützerath werden die Gerichte entscheiden.“ Mit Bastian Neuwirth, Greenpeace-Klimaexperte und seit Monaten regelmäßig vor Ort, haben wir über die Stimmung in Lützerath, Forderungen für eine starke Klimapolitik und die Zukunft der Region gesprochen.

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EINE KIRCHENGEMEINDE MIT LANGEM ATEM

Große Beharrlichkeit war nötig, bis das neue Pfarrheim der Kirchengemeinde St. Odilia in Gohr im November 2021 eröffnet werden konnte – inklusive einer von Green Planet Energy geförderten Solaranlage. Hier, nahe Dormagen am Rande des Rheinischen Braunkohlereviers, beweisen die Menschen echte Hartnäckigkeit.

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