Gemeinsame Pressemitteilung von
Greenpeace Energy, Energieversorgung Filstal, oekostrom AG, Stadtwerke Aalen, Stadtwerke Bietigheim-Bissingen, Stadtwerke Bochum, Stadtwerke Mainz AG, Stadtwerke Mühlacker, Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, Stadtwerke Tübingen


Das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C soll vom britischen Staat mehr als 100 Milliarden Euro an Subventionen erhalten. Die EU-Kommission hat dafür einem umfangreichen Beihilfepaket zugestimmt. Doch die Atomsubventionen verzerren nachweislich den Wettbewerb auf dem europäischen Strommarkt zu Lasten anderer Energie-Anbieter und der Erneuerbaren. Zehn Akteure des deutschen und österreichischen Energiemarktes – Ökostromanbieter und Stadtwerke – haben sich deshalb zu einer Klagegemeinschaft zusammengeschlossen, um gegen diese Beihilfen vorzugehen.

Die Unternehmen werden Anfang Juli ihre gemeinsame Nichtigkeitsklage gegen die Kommissionsentscheidung beim Europäischen Gericht (EuG) in Luxemburg einreichen. Zielrichtung und Details dieser Klage wollen wir Ihnen gerne erläutern. Außerdem stellen wir Ihnen ein neues Gutachten des Analyseinstituts Energy Brainpool vor, das die Wirkung weiterer AKW-Projekte in Europa für den deutschen Strommarkt berechnet hat. Denn das Beihilfemodell für Hinkley Point C gilt in mehreren EU-Staaten als Blaupause für dortige Atomvorhaben – mit negativen Folgen für die Energiewende in Deutschland.

Wir laden Sie deshalb im Namen der Klagegemeinschaft ein zur

Pressekonferenz am Donnerstag, 2. Juli, um 11.30 Uhr
im Haus der Bundespressekonferenz (Tagungszentrum)
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin-Mitte

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

•    Dr. Dörte Fouquet, Rechtsanwältin, Becker Büttner Held

•    Dr. Achim Kötzle, energiewirtschaftlicher Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen
•    Thorsten Lenck, Studienleiter Energy Brainpool
•    Sönke Tangermann, Vorstand Greenpeace Energy eG

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Bitte bestätigen Sie uns Ihr Kommen per E-Mail an presse@greenpeace-energy.de. Bei weiteren Rückfragen, für die Vereinbarung von Interviewanfragen oder die Anforderung von Pressematerialien wenden Sie sich bitte an:

Christoph Rasch, Pressesprecher Greenpeace Energy
Telefon 040 / 80 81 10 – 658, E-Mail christoph.rasch@greenpeace-energy.de