Für viele Deutsche hingegen wird der Strom in diesem Jahr teurer. Knapp 180 Stromversorger erhöhen nach Angaben des Vergleichsportals check24.de bis zum Frühjahr ihre Preise. „Viele Anbieter begründen ihre Preiserhöhungen mit gestiegenen Netzentgelten. Wir können dies mit gesunkenen Stromeinkaufspreisen ausgleichen“, sagt Rainer Weishaar, Vorstand bei Greenpeace Energy.

Gleichzeitig erhöht die Energiegenossenschaft die Qualität des Ökostromangebots deutlich. Der Anteil an Windstrom aus eigenen Anlagen steigt stetig an. Insgesamt wird Windstrom im Strommix 2012 rund zehn Prozent ausmachen, für 2013 sind 20 Prozent eingeplant. „Die Integration von Windstrom aus eigenen Anlagen ist eines unserer Hauptziele in den kommenden Jahren,“ sagt Rainer Weishaar. „Dies leisten wir auf einer wirtschaftlich soliden Basis und unabhängig von der jeweils aktuellen energiepolitischen Großwetterlage in Berlin.“ Langfristig will Greenpeace Energy alle Kunden aus eigenen Anlagen versorgen.

Mit mehr als 21.000 Genossenschaftsmitgliedern ist Greenpeace Energy die größte Energiegenossenschaft in Deutschland. Jeder fünfte Kunde ist gleichzeitig Genossenschaftsmitglied und damit Miteigentümer seines Energieversorgers. „Kunden als Eigentümer - diese Konstellation sorgt für gleichgerichtete Interessen und eine Unternehmensstrategie, die auf faire Preise und nicht auf Profitmaximierung ausgerichtet ist“, erklärt Rainer Weishaar. 

Insgesamt versorgt Greenpeace Energy mehr als 110.000 Kunden, darunter rund 8.000 Geschäftskunden, mit sauberem Strom und dem neuartigen, ökologisch sinnvollen Gasprodukt proWindgas. Beim aktuellen Ökostromtarif-Vergleich der „Stiftung Warentest“ hat Greenpeace Energy hervorragend abgeschnitten. Der Test bescheinigt insbesondere „sehr starkes“ ökologisches Engagement. Über das Tochterunternehmen Planet energy baut die Energiegenossenschaft saubere Kraftwerke. Acht Windparks und drei Photovoltaikanlagen mit zusammen 54 Megawatt Leistung sind in Betrieb.