Zu den Voraussetzungen gehört unter anderem je nach Anlagengröße eine Energieeinsparung von mindestens 15 bis 20 Prozent. Die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy vermittelt eine Beratung, die über Optionen, Rahmenbedingungen und Wirtschaftlichkeit von Mikro-BHKWs im heimischen Ein- oder Mehrfamilienhaus aufklärt.

Die Beratung über den möglichen Einsatz von Mikro-BHKWs hat Greenpeace Energy zusammen mit der Firma Steinborn entwickelt. In einem ersten Schritt füllen Interessenten ein speziell entwickeltes Online-Formular aus und erhalten eine fundierte, herstellerunabhängige Analyse über den möglichen Einsatz von Mikro-BHKWs. Für Gaskunden von Greenpeace Energy fallen für die Beratung keine Kosten an, andernfalls berechnet das durchführende Unternehmen ein Beratungshonorar von 60 Euro zzgl. MwSt. für Privatpersonen.

Gerade in Kombination mit dem neuen Gasangebot proWindgas von Greenpace Energy können Mikro-BHKWs eine ökologisch und ökonomisch lohnenswerte Investition sein. Den Tarif proWindgas gibt es seit Oktober 2011. Kunden zahlen pro Kilowattstunde Erdgas einen Aufschlag von 0,4 Cent, der in den Ausbau der Windgas-Technologie fließt. Windgas ist ein erneuerbares Gas, das durch die Umwandlung von Ökostrom - in erster Linie Windstrom - in Wasserstoff entsteht, der dann ins Gasnetz eingespeist werden kann. Besonders effizient lässt sich dieses Gas in Mikro-BHKWs nutzen. Die kleinen Kraftwerke können bis zu 100 Prozent des Wärme- und bis zu 80 Prozent des Strombedarfs decken. „Mit unserer Beratung wollen wir den Einsatz dieser Mikro-BHKWs fördern. Wir sind davon überzeugt, dass effiziente Energienutzung ein grundsätzlicher Baustein der Energiewende ist“, sagt Steffen Welzmiller, Vorstand von Greenpeace Energy.

Greenpeace Energy ist die größte, bundesweite Energie-Genossenschaft in Deutschland und versorgt mehr als 110.000 Kunden, darunter rund 8.000 Geschäftskunden, mit sauberem Strom und dem neuen Gasprodukt proWindgas. Die aktuell 6.000 proWindgas-Kunden erhalten zunächst reines Erdgas, dem im Laufe von 2012 nach und nach Windgas beigemischt werden soll. Hierzu hat die Energie-Genossenschaft einen Abnahme-Vertrag mit der Firma Enertrag geschlossen. Das Unternehmen produziert bereits heute Wasserstoff aus Windstrom, mit dem Greenpeace Energy seine Gaskunden versorgen wird, sobald der Anschluss ans Gasnetz hergestellt ist. Für 2013 ist die Fertigstellung der ersten eigenen Wasserstofferzeugungsanlage geplant.

Weitere Infos zur Mikro-BHKW-Beratung von Greenpeace Energy gibt es hier.