Obwohl die gesetzlichen Umlagen und Abgaben wie zum Beispiel die EEG-Umlage sowie die Netzentgelte im kommenden Jahr zum Teil deutlich erhöht werden, verzichtet Greenpeace Energy auf eine Preiserhöhung. „Wir haben durch die derzeit sinkenden Einkaufspreise für Strom einen gewissen Spielraum gehabt“, erklärt Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy. Diesen Spielraum nutzt die Energie-Genossenschaft, um steigende Kostenbestandteile auszugleichen.

Keine Abstriche macht Greenpeace Energy hingegen bei der Stromqualität. Die Energie-Genossenschaft erfüllt die strengen Qualitätskriterien der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die einen besonders hohen Nutzen von Ökostromtarifen für die Energiewende einfordern. Beispielsweise steigert Greenpeace Energy den Windanteil im Strommix im kommenden Jahr auf zwölf Prozent. Diese Qualität gilt gleichermaßen für Privat- und Geschäftskunden.

Gaspreis ist ebenfalls gesunken

Bereits zum 1. November 2015 hat Greenpeace Energy den Preis für den besonders umweltfreundlichen Gastarif proWindgas gesenkt. Seitdem kostet die Kilowattstunde Gas 6,30 Cent statt wie zuvor 6,65 Cent. Der Grundpreis von 9,90 Euro im Monat bleibt stabil. Gaskunden mit durchschnittlichem Verbrauch können somit rund 50 Euro im Jahr sparen. Wie im Stromeinkauf gibt Greenpeace Energy sinkende Preise auch im Gasgeschäft traditionell so rasch wie möglich an seine Kunden weiter.

proWindgas ist der erste Fördertarif für die innovative Windgas-Technologie. Hierbei wird überschüssiger Wind- oder Solarstrom in Wasserstoff umgewandelt und kann so ins Gasnetz eingespeist werden. Gaskunden von Greenpeace Energy erhalten einen stetig steigenden Anteil des erneuerbaren Wasserstoffs in ihrem Erdgas. Der proWindgas-Preis enthält einen Förderbetrag von 0,4 Cent pro Kilowattstunde, mit dem Greenpeace Energy den Ausbau der Windgas-Technologie unterstützt.