Diskussion: Wasserstoff – der Stoff, aus dem die Zukunft ist?

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Inzwischen besteht Einigkeit darüber, dass Wasserstoff eine zentrale Rolle bei unserer zukünftigen Energieversorgung spielen soll und wird. Doch noch immer stehen zentrale Fragen im Raum: Wie etwa lässt sich schnell und effizient eine Wasserstoff-Infrastruktur aufbauen, die Deutschland auch wirklich bei der Energiewende voranbringt? In welche Richtung geht die Entwicklung aktuell? Die Heinrich-Böll-Stiftung in Bremen organisierte hierzu in der Hansestadt eine spannnende Diskussionsveranstaltung.

Mit auf dem Podium war auch Carolin Dähling, stellvertretende Bereichsleiterin Politik und Kommunikation bei Green Planet Energy.  Sie betonte, dass Elektrolyseure zur wirklich klimafreundlichen Wasserstoffproduktion ausschließlich mit Grünstrom aus Wind und Sonne betrieben werden müssen – und am besten in solchen Zeiten, in denen ein großes Angebot an Ökostrom vorhanden ist. Denn konventionell produzierte Alternativen wie „blauer“ oder „grauer“ Wasserstoff führen letztlich doch wieder zu klimaschädlichen Emissionen. Wichtig sei daher, Erneuerbare Energien in Deutschland stark auszubauen, um genügend Kapazitäten für grünen Wasserstoff zur Verfügung zu stellen.

Hier geht’s zum Mitschnitt von der Veranstaltung: